JIMTOF 2018

AGATHON – DIGITALE FERTIGUNG IM BEREICH NORMALIEN

Die digitale Fertigung

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Smart Factory, künstliche Intelligenz, IoT, Big Data. Technologien, die für die Agathon von Relevanz sind, wenn es um die digitale Transformation der Produktion geht? Agathon denkt gross. Setzt aber da an, wo aktuell der Hebel am grössten ist: Bei der papierlosen Produktion. Hört sich banal an – steckt jedoch eine Menge dahinter!

Geht es um die digitale Transformation, verliert sich die Übersicht über die vielen Möglichkeiten von Herangehensweisen und Technologien schier im Dickicht. Die Herausforderung dabei? Gross und komplex zu denken, das immense Spektrum an digitalen Technologien zu durchleuchten und zu hinterfragen, danach jedoch Prioritäten in der Einführung zu setzen. Also die Balance zwischen Vielfalt, Komplexität und Fokussierung zu finden. Agathon hat dies in ihrem Projekt «Fertigung 2025» bis jetzt geschafft. Auch dank Bruno Rambaldi, externer Berater und Teilprojektleiter der digitalen Fertigung. 

Die Idee der «Fertigung 2025»: Agathon stellt ihre aktuell klassische Werkstattfertigung, in der die Anlagen nach Technologien zusammengefasst sind, um zur Inselfertigung. Bei dieser liegt der Fokus auf eine rasche Durchlaufzeit und dem Zusammenfassen von Anlagen, um eine Produktgruppe komplett fertigen zu können. Durch diese neue, zweckmässige Anordnung der Maschinen kommt es zu einer wirksameren Nutzung der Produktionsfläche und einer höherer Personalverfügbarkeit.

«Das Projektteam der Agathon hat mich hinzugezogen, als ein Meilenstein bereits geschafft war: Die Einführung der Inselfertigung im Bereich Normalien», erinnert sich Bruno Rambaldi. «Was jetzt noch fehlte war eine IT-Lösung, welche sich für das digitale Arbeiten in der Produktion eignete.»

 

Die Auslegeordnung

Bei der Aufnahme des Ist-Zustandes, ging das Projektteam auf Entdeckungsreise durch die Fertigung.

«Wo überall gibt es Berührungspunkte zwischen Informatik und Produktion? Wir unternahmen eine umfassende Betrachtung, sogar bis zum Fresszettel neben der Maschine, und zeigten den Ist-Prozess hinsichtlich des Datenflusses auf», beschreibt Rambaldi die Vorgehensweise. Man einigte sich schnell darauf, dass der erste Schritt zur Smart Factory papierlos sein soll und stellte in einem Visiogramm den Idealzustand der papierlosen Produktion dar.

 

Digitales Arbeiten in der Produktion

«Mir gefällt am Besten, dass wir jetzt auch in der Produktion alle mit Laptops und Tablets arbeiten. Da geht nichts mehr verloren und wir können im Team schnell sehen, wie die Arbeitsstände in Echtzeit aussehen», so eine Produktionsmitarbeitende nach Einführung der papierlosen Produktion. Und diese hat viele Vorteile. Unter anderem die Beschleunigung des Prozesses und der intuitiven Bedienung, wie man sie vom Smartphone her kennt. Informationen sind so zur richtigen Zeit am richtigen Ort und können nicht verloren gehen. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die Sicherstellung und zur Bereitstellung des Know-hows. «Bei Agathon entwickeln wir agil, darum kam für uns auch nur eine Softwarelösung in Frage, welche mit unserer Vorgehensweise kompatibel war», erläutert Michel Tan, IT-Verantwortlicher bei Agathon. Zum Zug kam die Industrie-Softwarelösung Tulip, welche das Unternehmen DMG MORI exklusiv vertreibt. Das Versprechen: Eine pragmatische Lösung, welche sich rasch integrieren lässt und ohne grosse Anwenderkenntnisse bedienbar ist. «Wir haben das System nach nur gerade drei Monaten Entwicklungszeit im Mai eingeführt und es läuft seither störungsfrei. Nicht nur das, die Mitarbeitenden waren nach einer kurzen Schulung fit und motiviert für die Anwendungen», schwärmt Bruno Rambaldi. 

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Mitarbeitende abholen

Damit ein solch komplexes Projekt in so kurzer Zeit umgesetzt werden kann, braucht es vor allem eins: ein motiviertes und engagiertes Team. «Die Agathon handelt hier sehr vorbildlich, indem das Management und die Führungsverantwortlichen die Digitalisierung stark mittragen und die Mitarbeitenden mit auf die Reise nehmen.» Was kann nun Tulip konkret? Die Fertigungsaufträge auf Papier wurden abgelöst. Im System finden sich ausserdem die Zeichnungen und die Einrichtungsdokumentationen, die Werkzeugeinstellungen und bald auch die Wartungsdokumentationen. Das erleichtert die Arbeit von Produktionsmitarbeitenden immens und nimmt sie mit ins digitale Zeitalter. 

 

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