JIMTOF 2018

EVO QUINTO

Evo Quinto – Freiheit für die Fünf

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«Noch limitieren die Produktionsmittel die Möglichkeiten des Entwicklers. Künftig werden diese Möglichkeiten ausschliesslich durch dessen Fantasie begrenzt», erklärt Agathon-Verkaufs- und Servicechef Daniel Felber. Der Grund dafür: die neue Schleifmaschine Evo Quinto. Sie ist die jüngste und – man darf es getrost so nennen – bahnbrechende Innovation von Agathon. Ihr herausragendes Merkmal ist die Bewegungsfreiheit der fünften Achse. Konkret: Die A-Achse der Evo Quinto schwenkt durchgängig im Bereich von –51 bis +236 Grad. Dies versetzt künftige Anwender in die komfortable Situation, Teile mit komplexen Geometrien, zum Beispiel Einstechplatten, in ein und derselben Aufspannung von drei Seiten komplett an Umfang, Radius und mit Spanbrechern zu bearbeiten. Dies beinhaltet die Möglichkeit, auf beiden Seiten des Belags tangential zu schleifen, sodass Fasen beidseitig und ohne Umspannen geschliffen werden können.

Kein Umspannen bedeutet ein Plus an Produktivität und Präzision. Es bedeutet auch, dass wertvolle Zeit gespart wird. Auch die integrierte und präzise Messung der Werkstückdicke sowie der schnelle IC-Messtaster tragen zu einer Beschleunigung des Bearbeitungsprozesses bei. Die Flexibilität der Evo Quinto wird darüber hinaus von einem grösseren Schwenkwinkel auch auf der C-Achse unterstützt sowie von der Möglichkeit, auch grössere Teile mit einem Aussendurchmesser bis 80 Millimeter zu bearbeiten.  Auch in puncto Steifigkeit kann die Evo Quinto überzeugen: «Unseren Entwicklern ist die perfekte Balance zwischen unlimitierter Flexibilität und hoher Rigidität gelungen», betont Daniel Felber.

Die Evo Quinto baut, nomen est omen, auf der bestehenden Evo-Plattform auf. Künftige Anwender profitieren davon in doppelter Hinsicht. Erstens wird ihnen von Tag eins an ein breites Spektrum ausgereifter Hard- und Softwareoptionen zur Verfügung stehen. Der Kunde wird also nicht nur eine herausragende Maschine, sondern ein komplettes Lösungspaket erhalten, das er seinen individuellen Bedürfnissen entsprechend ausgestalten kann. Zweiter Vorteil: Die Evo Quinto wird wie alle Agathon-Maschinen einfach zu bedienen sein. «Den Umstieg», da ist sich Daniel Felber sicher, «werden Anwender, die bislang Maschinen anderer Anbieter bevorzugt haben, als überraschend positiv erleben.» Das Umlernen werde rasch voranschreiten, sodass sowohl erfahrene als auch erstmalige Agathon-Anwender die Evo Quinto schnell in ihrer ganzen Funktionsvielfalt nutzen können. Dies gilt auch und insbesondere für die Erstellung schlanker sowie komplexer Programme, nicht zuletzt für anspruchsvolle Anwendungen.

An der EMO 2019 hat Agathon einen Prototypen dieser Weltneuheit präsentiert. Die nächste Gelegenheit, die Evo Quinto live zu erleben, wird vom 18 . bis 21. März an der GrindTec in Augsburg bestehen.

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